Trumps sinkende Popularität: Was das jetzt für Investoren bedeutet
Datum: 31. März 2026
Leute, einen wunderschönen Dienstag! Es ist der 31. März. Im heutigen Snippet greifen wir ein politisch angehauchtes Thema auf, das für uns als Investoren zurzeit extrem relevant ist: Trumps Popularität sinkt ganz klar.
Das zeigen nicht nur die offiziellen Umfragen (egal ob bei Demokraten, Republikanern oder Unabhängigen), sondern das spüre ich auch persönlich . Ich bin zurzeit in den USA und verbringe viel Zeit mit Freunden aus meinem damaligen Austauschjahr vor 25 Jahren, quer durch alle politischen Lager. Die Stimmung dreht sich.
Warum ist das für uns Investoren kein reiner Lärm, sondern ein wichtiges Signal? Schauen wir uns die Details an.
Der politische Hintergrund: Die Midterms im November
Im November stehen die Midterm Elections (Zwischenwahlen) an, bei denen Teile des Senats und das Repräsentantenhaus neu gewählt werden.
Zurzeit hat Trump politisch ein relativ einfaches Spiel, da er eine sogenannte "Trifecta" (einen "Sweep") genießt, also eine republikanische Mehrheit in allen wichtigen Instanzen. Aktuell sieht es aber absolut nicht danach aus, dass das im November so bleibt. Wenn die Demokraten Teile der Macht übernehmen, wird er durch die Opposition massiv blockiert werden.
Trump hat also jetzt noch etwa sieben Monate Zeit, das Ruder herumzureißen. Das zwingt ihn zum Handeln.
Wo Trump gepunktet hat: Einwanderung
Wenn man objektiv betrachtet, was er von seinen Versprechen gut umgesetzt hat, landet man schnell beim Thema Grenze und Einwanderungspolitik . Das war ein Hauptgrund für seine Wahl, und selbst Kritiker gestehen ihm zu, dass er dieses Wahlversprechen eingelöst hat. Für uns Investoren ist das zwar weniger direkt relevant (abgesehen von einem gewissen Druck auf die Wirtschaft), aber es ist sein politischer Anker.
Die zwei großen Gefahrenzonen für Trump (und unsere Portfolios)
Viel relevanter sind die zwei Themenbereiche, in denen die Wähler aktuell extrem unzufrieden sind:
1. Außenpolitik & Kriege: Trump hat versprochen, die USA in keine weiteren Kriege hineinzuziehen. Doch die Realität sieht anders aus: Anfang des Jahres gab es Spannungen in Venezuela, jetzt den eskalierenden Iran-Konflikt, und sein Versprechen, den Ukraine-Konflikt in 24 Stunden zu lösen, ist auch über ein Jahr später unerfüllt. Hinzu kommen Andeutungen über Kuba. Die breite Masse (abgesehen von einigen "Kriegsliebhabern", die von Rüstungs- oder Öl-Aktien profitieren) sieht das sehr kritisch. Trump wird in den nächsten drei bis vier Monaten massiv einlenken und Frieden forcieren müssen, sonst verliert er seine Wählerbasis.
2. Affordability & Inflation (Der Ölpreis): Das zweite große Thema sind die Lebenshaltungskosten ("Affordability"). Bisher hat sich die Inflation unter ihm ganz gut gehalten, aber der eskalierende Ölpreis ist nun ein riesiger Gefahrenpunkt . Die Menschen haben Angst, dass der hohe Ölpreis die Inflation direkt anfeuert oder indirekt zu einer Rezession und folglicher Stagflation (durch neues Gelddrucken) führt. Da Trump hier weitgehend die Zügel in der Hand hält (Stichwort: Lösung für die Straße von Hormus), erwarte ich, dass er den Ölpreis in den nächsten Monaten unbedingt nach unten drücken wird.
Der Sonderfall: Bitcoin
Dann gibt es noch das Thema Bitcoin. Trump hat die Werbetrommel für Krypto extrem gerührt. Ich habe damals schon gesagt: Das ist ein klassisches "Buy the rumor, sell the news"-Event. Wer zur Inauguration Ende Januar verkauft hat, hatte das perfekte Timing.
Was erwarte ich jetzt? Trump wird in den kommenden Monaten vor den Wahlen wahrscheinlich wieder die Krypto-Werbetrommel rühren und tolle Reden schwingen, um Stimmen zu fangen. Am Ende wird aber nichts Konkretes passieren, es wird keine "Strategic Treasury" geben und die USA werden keine Bitcoins kaufen.
Fazit
Wenn Trump bei diesen drei Themen (Kriege beenden, Ölpreis/Inflation senken, Wählergruppen wie Krypto-Fans verbal abholen) nicht einlenkt, sehe ich für die Republikaner bei den Midterms schwarz. Der einzige smarte Move für ihn ist es, jetzt deeskalierend einzugreifen und sich die Wählerstimmen zurückzuholen. Das sollten wir als Investoren für die nächsten Monate fest einplanen.
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