Bitcoin-Rallye dank Michael Saylor: Warum Aktien trotzdem das bessere Investment waren
Datum: 14. April 2026
Leute, einen wunderschönen Dienstag! Es ist der 14. April.
Gestern kam die Bestätigung für das, was sich am Sonntag schon angedeutet hatte: Michael Saylor hat wieder für eine Milliarde Dollar Bitcoin gekauft. Das hat Bitcoin auf die letzte Woche ein Plus von ca. 7,5 % beschert.
Im heutigen Snippet schauen wir uns an, was dieser Kauf bedeutet, wie es weitergehen könnte und warum ich, trotz dieses scheinbaren Erfolgs, meine generelle Meinung zu Bitcoin nicht ändere.
Der Saylor-Effekt und das STRC-Schneeballsystem
Wir hatten Bitcoin im Inner Circle tatsächlich als Trading-Idee für die letzten ein bis zwei Wochen auf dem Schirm und dieser Trade war mit 7,5 % Plus sehr profitabel.
Aber wie hat Saylor diesen Milliarden-Kauf finanziert? Er hat ihn durch den Verkauf seiner Vorzugsaktie STRC (Stretch) gefundet. Es ist beeindruckend, wie er das vermarktet, aber meine Meinung dazu bleibt unverändert: Dieses STRC-Konstrukt ist ein Schneeballsystem und wird komplett implodieren, die Frage ist nur wann. Kurzfristig kann man so etwas natürlich traden, aber langfristig ist das Fundament extrem wackelig.
Die Daten sprechen für sich: Bitcoin ist zu schwach
Die Schwäche bei Bitcoin kommt schlichtweg daher, dass es außer Saylor kaum Kaufinteressenten gibt. Die Volumina bei ETFs und Futures sind super schwach; man hört fast nur von Verkäufen und nie von institutionellen oder breiten Käufen.
Ein wichtiger Stichtag für kurzfristige Trader: Morgen, am 15. April, ist das Ex-Dividendendatum von STRC. Das könnte dazu führen, dass STRC wieder auf einen Discount abrutscht und die massiven Käufe von Saylor vorerst wieder aufhören, genau wie vor einem Monat. Man muss hier also sehr aufpassen.
Tech-Aktien vs. Bitcoin: Das Risiko-Rendite-Verhältnis
Wenn man das Ganze in Relation setzt, war die Performance von Bitcoin mit 7,5 % im Vergleich zum restlichen Markt (und insbesondere zur Nasdaq) eigentlich relativ schwach.
Schauen wir uns die Performance einiger Aktien (von Montag auf Montag) an, die ich teilweise selbst im Portfolio habe:
- Amazon: +13 %
- Google: +7 %
- Meta: +11 %
- Broadcom: +21 %
- ASML: +15 %
- Micron: +13 %
- AMD: +12 %
- Intel: +28 %
- Taiwan Semiconductor: +8 %
- JPMorgan: +6 %
Auch wenn Bitcoin ein profitabler Trade war, wären Broadcom, Amazon oder Intel die deutlich besseren (und risikoärmeren) Trades gewesen.
Der fundamentale Unterschied: Diese Firmen und ihre Produkte werden täglich von hunderten Millionen Menschen genutzt. Bitcoin hingegen wird von niemandem wirklich genutzt, sondern ist ein reines Spekulationsobjekt, Leute kaufen es, preisen es an ("shillen" es) und hoffen, es irgendwann teurer an den Nächsten verkaufen zu können.
Daher ändert sich meine Strategie nicht: Ich bin super happy mit meinen Aktien, die Bitcoin größtenteils massiv outperformt haben. Dass der Krypto-Markt derzeit nur von einer einzigen Person getrieben wird, ist für mich Grund genug, langfristig Abstand davon zu halten.
Zwischen blindem Hype und rationalem Investieren unterscheiden.
Den kurzfristigen 7,5 % Bitcoin-Trade hatten wir im Inner Circle übrigens als Setup auf dem Schirm. Wir haben die Prozente mitgenommen, den Trade wieder geschlossen und die Sache abgehakt. Keine emotionale Bindung, kein Hoffen auf den nächsten Retter. Ein reines Chancen-Risiko-Play.
Genau darum geht es beim professionellen Investieren: Den Lärm von der Substanz trennen. Während die Masse auf Social Media den nächsten Milliardenkauf bejubelt, konzentrieren wir uns im Inner Circle systematisch auf die Assets, die wirklich Fundament haben, wie die oben genannten Tech-Titel, die echte Cashflows generieren und den Markt dominieren.
Wenn du deinen Vermögensaufbau nicht länger vom Prinzip Hoffnung abhängig machen willst, sondern sehen möchtest, wie wir unser Portfolio datenbasiert und völlig unemotional steuern:
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