Fake-Zahlen? Warum der Markt den 130k Jobs nicht mehr traut
12. Februar 2026
Daily Snippet

Fake-Zahlen? Warum der Markt den 130k Jobs nicht mehr traut

Julian Hosp
Julian HospUnternehmer / Investor / Athlet / Familienvater

Daily Snippet vom 12.02.2026

Leute, einen wunderschönen Donnerstagmorgen! Die US-Wirtschaft hat im Januar 130.000 neue Jobs hinzugefügt und die Arbeitslosenrate ist leicht auf 4,3 % gesunken. Auf der Oberfläche sieht das extrem gut und konstruktiv aus. Dementsprechend hat die Börse anfangs auch positiv reagiert und ist gestiegen. Doch dann kam Intraday plötzlich der Abverkauf.

Warum reagiert der Markt so negativ auf eigentlich gute Nachrichten? Dafür gibt es zwei entscheidende Gründe, die wir uns heute ansehen.

1. Die Zins-Hoffnung schwindet

Der erste Grund ist die Geldpolitik. Durch die scheinbar starken Arbeitsmarktdaten ist die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im März auf nur noch 7 % gefallen.

Die Logik dahinter ist simpel:

  • Wenn die Wirtschaft stark ist (keine Rezession), besteht kein Druck für schnelle Zinssenkungen.
  • Gleichzeitig geht die Inflation nicht schnell genug runter. Das hat die Märkte, die auf billigeres Geld gehofft hatten, gedämpft.

2. Die unbequeme Wahrheit: Revisionen der Daten

Der zweite und wohl wichtigere Grund ist die Realisierung, wie unzuverlässig diese "Headline-Zahlen" geworden sind. Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, wurde praktisch jeder Monat im Nachhinein nach unten korrigiert.

Das erschreckende Bild, wenn man die Revisionen einbezieht:

  • Nimmt man die Rezessionsjahre (2008, 2009, 2020) heraus, war 2025 eines der schwächsten Jahre der letzten 20 Jahre.
  • Anleger haben nun Angst, dass auch die aktuellen "schönen" Januar-Zahlen in zwei Monaten deutlich schlechter revidiert werden.

Dieses Muster der "verschönerten" ersten Zahlen, die später leise korrigiert werden, sehen wir schon länger, das begann bereits unter der Biden-Administration und ist kein neues Phänomen.

Signal vs. Lärm: Vorsicht ist geboten

  • Der Lärm: Die erste Headline-Zahl (130k Jobs). Sie ist oft irreführend.
  • Das Signal: Die revidierten Daten, die wir erst 2-3 Monate später sehen.

Diese Ungewissheit führt dazu, dass Anleger vorsichtig werden. Mein Portfolio war gestern dennoch grün, weil ich mich in den letzten Monaten genau darauf eingestellt habe: Vorsichtiger agieren. Ich gehe davon aus, dass wir eine wirtschaftliche Abschwächung sehen werden.

Mein Merksatz des Tages lautet daher: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Genau deshalb ist "Hoffnung" keine Strategie.

Wie du siehst, sind die offiziellen Zahlen oft irreführend. Wer sich jetzt blind auf Headlines verlässt, verliert Geld. Mein Portfolio war gestern grün, weil ich mich auf genau solche Szenarien vorbereite,  mit Daten, nicht mit Bauchgefühl.

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Julian Hosp
Julian HospUnternehmer / Investor / Athlet / Familienvater