Ist Bitcoin das neue Krisen-Investment?
Datum: 11. März 2026
Leute, einen wunderschönen Mittwoch! Es ist Zeit für unser wöchentliches Krypto-Snippet.
Die Märkte sind weltweit von Angst und schwächelnden Aktien geprägt. Und doch hält sich Bitcoin erstaunlich gut. Die 70.000 $-Marke scheint derzeit sehr attraktiv zu sein, nachdem wir letzte Woche sogar kurz bei 74.000 $ waren. Auch Ethereum hält sich stabil um die 2.000$.
Ist Bitcoin also das neue Investment in Kriegssituationen? Steigen wir am besten sofort ein? Hier ist mein detaillierter Blick auf die Lage.
Meine Krypto-Historie: Ich warte auf die 4. Welle
Ich habe 2014/2015 das erste Mal richtig in Bitcoin investiert und dieser Markt war über die letzten 11 bis 12 Jahre einer meiner wichtigsten Vermögensvermehrer. Ich bin die Bitcoin-Welle bisher dreimal geritten und würde sie extrem gerne ein viertes Mal reiten.
Aber steige ich heute in diese vierte Welle ein? Nein. Und dafür gibt es klare Gründe .
Grund 1: Keine natürlichen Käufer, nur Verkäufer
Außer Michael Saylor sehe ich aktuell keine wirklichen Käufer im Markt . Weder bei institutionellen Investoren noch im Retail-Bereich gibt es breites Interesse.
- Auf Google Trends sieht man keine Bewegung.
- Krypto-Apps bleiben in den Ranglisten weit unten.
- Zwar sind die ETF-Flows und das Coinbase Premium aktuell leicht positiv, aber aufs Gesamtjahr gesehen bleiben die ETF-Flows massiv negativ.
Im Gegenteil: Ich sehe prominente Verkäufer. Die Winklevoss-Zwillinge (Gemini) haben beispielsweise sehr aggressiv Bitcoins verkauft.
Grund 2: Der "Eiermann" Michael Saylor
Wer kauft dann also? Der einzige wirkliche Käufer ist Michael Saylor. Er hat letzte Woche wieder für 1,3 Milliarden Dollar eingekauft und das zu einem extrem hohen Preis von 71.000 Dollar.
Er zieht den Preis im Alleingang nach oben. Er ist der "Eiermann" und ich nenne das, was er tut, ein klares Schneeballsystem. Meine Prognose ist, dass dieses System irgendwann implodieren wird. Die große Frage für Zocker ist nur, ob man es schafft, das zu timen und rechtzeitig abzuspringen.
Grund 3: Fundamentale Probleme & fehlendes Narrativ
Wenn man sich mit Family Offices oder institutionellen Investoren unterhält, wird schnell klar: Bitcoin hat aktuell massive strukturelle Probleme und kein greifbares Narrativ.
- Gefahren durch Quantencomputer und potenzielle Forks sind real.
- Spekulation: Wer zocken will, nutzt Polymarket, Kalshi oder bestimmte Aktien.
- Absicherung: Wer wirkliches Gold oder eine Krisen-Absicherung will, kauft physisches Gold (oder Rohstoffe wie Öl).
Fazit: Auf was wettest du?
Meine Positionierung bleibt unverändert: Ich bleibe an der Seitenlinie und warte, bis sich fundamental etwas ändert.
Wenn du heute in Bitcoin einsteigst, musst du dir über eines im Klaren sein: Du wettest nicht auf eine dezentrale Währung, nicht auf digitales Gold und nicht auf Inflationsschutz. Du wettest einzig und allein darauf, dass Michael Saylor sein Fundraising-Schneeballsystem weiter am Laufen halten kann. Schafft er das, bleibt der Preis stabil oder steigt.
Vom Risiko-Nutzen-Verhältnis her ist für mich die Nasdaq aktuell das weitaus attraktivere Investment als Bitcoin.
Darauf zu hoffen, dass der „Eiermann“ weiterkauft, ist keine Anlagestrategie.
Wenn dein Investment-Case aktuell darauf beruht, dass ein einzelner CEO jeden Monat frische Milliarden einsammeln muss, um den Preis künstlich oben zu halten, bist du kein Investor, du bist ein Passagier, der hofft, rechtzeitig vor dem Crash abspringen zu können.
Genau diesen Blindflug machen wir im Inner Circle nicht mit. Während die breite Masse auf das nächste Saylor-Announcement starrt, analysieren wir echte Kapitalflüsse. Wir schauen uns genau an, warum Sektoren wie die Nasdaq gerade das weitaus bessere Risiko-Nutzen-Verhältnis bieten und wie man sich dort strategisch positioniert.
Wenn du Lust hast, dein Vermögen auf Basis von Daten, klaren Analysen und einem starken Netzwerk zu steuern, statt auf den nächsten Krypto-Hype zu wetten:
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