Tech-Massaker: Warum Anthropic den SaaS-Markt crasht
Daily Snippet vom 09.02.2026
Leute, einen wunderschönen Start in die Woche! Software- und Techfirmen haben letzte Woche einen Rekordabverkauf erlebt. Teilweise sind Firmen um 15 bis 20 Prozent in einer Woche eingebrochen und haben dutzende Milliarden an Market Cap verloren.
Viele Investoren fragen sich jetzt: Ist das die Chance, günstig nachzukaufen? Wo sind die Schnäppchen? Im heutigen Snippet warne ich davor, blind in das fallende Messer zu greifen. Wir schauen uns an, warum Anthropic den Markt schockt und warum ein Kursrutsch nicht automatisch "günstig" bedeutet.
Der Auslöser: Anthropic Claude 4.6 (Opus)
Was hat den Druck ausgelöst? Anthropic hat die neue Opus Version (Claude 4.6) und einen Rechtsassistenten veröffentlicht. Die Implikation: KI-Agenten könnten Coworking-Software und viele SaaS-Tools ersetzen, redundant machen oder extrem kostengünstig austauschen . Das hat massiven Druck auf Cloud- und Software-as-a-Service (SaaS)-Firmen ausgeübt.
Die Falle: Preis ist nicht gleich Wert
Das wichtigste Learning heute: Du kannst nicht einfach sagen, "alles was 20 % runter ist, ist 20 % günstiger". Der Nutzen einer Aktie sind alle heutigen Vermögenswerte plus die zukünftigen Cashflows. Wenn KI das Geschäftsmodell einer Firma bedroht, sind diese zukünftigen Cashflows extrem unsicher. Wenn die Cashflows wegbrechen, ist die Aktie auch nach einem 20%-Crash noch zu teuer.
Warnende Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit:
- PayPal: Wer hier blind den Dip gekauft hat, hat extrem verloren, die Aktie ist 85 % vom All-Time-High runter.
- Duolingo: Die Aktie ist 80 % eingebrochen, weil sich viele fragen: Wozu brauche ich die App, wenn KI das Sprachenlernen viel besser und einfacher kann?
- Novo Nordisk: Auch hier gab es Abverkäufe, weil sie aktuell das schlechtere Produkt im Vergleich zu Eli Lilly haben.
Signal vs. Lärm: Wer überlebt?
- Der Lärm: Die Panik, dass alle Softwarefirmen sterben. Das ist übertrieben. Firmen wie SAP passen sich an und integrieren KI in ihre Lösungen.
- Das Signal: Man darf nicht mehr nur auf das KGV schauen. Man muss tief analysieren: Wer leitet die Firma? Wie greifbar ist die KI-Bedrohung für das konkrete Produkt?
Deep Dive: Welche Tech-Aktien ich jetzt kaufe (und welche nicht)
Diese Analyse ist extrem aufwendig. Wir prüfen über 100 Unternehmen im Detail darauf, wie ihre Produkte von KI angegriffen werden und wie das Management reagiert.
Das ist Arbeit, die ich für mein eigenes Family Office mache. Diese konkreten Insights, welche Firmen jetzt die echten "Perlen" sind und wo ein Nachkauf fatal wäre, teile ich nicht hier im öffentlichen Snippet.
Das ist exklusiv für den Inner Circle.
Wir haben heute (Montag) einen Deep Dive, in dem ich genau darauf eingehe. Ich zeige auf, wo ich Chancen sehe und welche Tech-Werte trotz 20 % Rabatt immer noch "Finger weg" bedeuten.
Wenn du nicht blind spekulieren willst, sondern Zugang zu genau dieser Tiefe suchst: Bewirb dich jetzt für den Inner Circle.
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