Der 5 % Crash meiner größten Position: Warum ich jetzt trotzdem nicht verkaufe
Datum: 03. März 2026
Leute, einen wunderschönen Dienstagmorgen! Heute ist der 3. März und meine Schwester Simona wird 38, alles Gute zum Geburtstag!
Am gestrigen Montag haben die Märkte auf die Eskalation im Iran reagiert. Vieles davon war absolut erwartet: Öl ging rauf, Gold ging rauf, der Dollar war stark und Anleihen wurden wegen Inflationsangst abverkauft. Überraschend war jedoch, dass die Börse generell ins Plus drehte. Die Märkte haben offensichtlich verstanden, dass dieser Konflikt im Nahen Osten den Heimatmarkt wirtschaftlich nicht direkt trifft. (Rein humanistisch hoffen wir natürlich, dass der Konflikt bald zu Ende ist.)
Doch es gab am Markt eine massive Überraschung, die wehtat und genau darüber sprechen wir im heutigen Snippet.
Der Berkshire Hathaway Schock
Während der breite Markt gestern konstruktiv reagierte, ist die Berkshire Hathaway Aktie um 5 % ins Minus gerutscht und hat damit fast alle Year-to-Date-Gewinne ausgelöscht.
Was war der Auslöser? Es waren die Earnings vom Samstag.
- Dies waren die letzten Earnings, für die Warren Buffett noch zuständig war; ab jetzt ist Greg Abel am Ruder.
- Buffett hat für Greg Abel eine riesengroße Cash-Position hinterlassen.
- Am Samstag gab es zudem buchhalterische Abschreibungen (Write-Downs) von Goodwill.
- Gleichzeitig sind die Versicherungszahlen gesunken.
Diese Kombination hat deutliche Verunsicherung in den Markt gebracht.
Mein Portfolio: Die A-Aktie und der Zinseszins
Es ist kein Geheimnis, dass Berkshire Hathaway bei mir die größte Einzelposition bei den Aktien ist. Ich halte dort eine zweistellige Millionensumme in der A-Aktie. Wenn diese Position plötzlich 5 % fällt, tut das natürlich weh.
Dennoch muss man das große Bild sehen: Die Aktie war das ganze Jahr über recht stark und hat mein Portfolio ziemlich nach oben gezogen, während andere Aktien schwächelten. Es ist die Aktie, die ich am längsten halte (seit fast 20 Jahren), weil es hier extrem einfach ist, den Zinseszins für sich arbeiten zu lassen.
Meine langfristige Vision steht: Ich möchte meinen Kindern später jeweils eine A-Aktie vererben (neben einer Immobilie und vielleicht einem Bitcoin, mal schauen, was der dann noch wert ist).
Halten oder Verkaufen?
Generell gilt die Regel: Wenn der Markt im "Risk On"-Modus ist, underperformt Berkshire meistens; bei "Risk Off" performt die Aktie recht gut. Gestern war in dieser Hinsicht eine Ausnahme.
Für mich gibt es aktuell wenig Gründe, die Aktie zu verkaufen. Nur weil Buffett zurücktritt und Greg Abel jetzt CEO ist, wird die Firma nicht schlechter. Ich verstehe aber jeden, den die Situation verunsichert: Was passiert, wenn Buffett oder seine Nachkommen anfangen, ihre Aktien zu verkaufen?. Wenn jemand aus diesen Sorgen heraus umschichtet, kann ich das nachvollziehen.
Fazit
Wir werden in dieser Woche genau im Blick behalten, wie es im Nahen Osten weitergeht und ob sich daraus Chancen ergeben.
Buffett steht für das Value-Investing des 20. Jahrhunderts, doch wo liegt das Value-Potenzial von morgen?
Während Berkshire-Aktien durch buchhalterische Abschreibungen schwanken, bereitet sich eine ganz andere Industrie auf die Massenfertigung vor: Humanoide Roboter. Experten prognostizieren hier ein Wachstum von aktuell 2–3 Milliarden USD auf bis zu 200 Milliarden USD im Jahr 2035.
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