Wann kaufe ich wieder Bitcoin? Die 3 Bedingungen für meinen Wiedereinstieg
Datum: 21. April 2026
Leute, einen wunderschönen Dienstagmorgen! Es ist der 21. April. Am Wochenende habe ich mit einem guten alten Bekannten über eine sehr zentrale Frage gesprochen: Wann würde ich eigentlich wieder Bitcoin kaufen?
Im heutigen Snippet möchte ich genau diese Frage aufgreifen und euch erklären, welche Faktoren meine Entscheidungen derzeit steuern und warum ich mein Portfolio genau so ausgerichtet habe, wie es aktuell steht.
Mein Krypto-Track-Record und der Status Quo
Ich bin jemand, der 2014 Krypto extrem promotet und Bücher über Blockchain geschrieben hat. Ich habe in der Vergangenheit sehr gut an Krypto verdient und mein Timing war bei drei großen Bitcoin-Trades recht gut: vom Einstieg bei ca. 500 auf 19.000 Dollar, von 4.000 auf 60.000 Dollar und zuletzt von 30.000 auf über 100.000 Dollar. Bei Ethereum habe ich in Multiples sogar noch mehr herausgeholt (von 8 Dollar auf fast 4.000 Dollar), auch wenn die absolute Summe geringer war als bei Bitcoin.
Doch seit über einem Jahr (seit Ende Januar) stehe ich bekanntlich an der Seitenlinie. Ich habe mein Kapital nicht einfach in Dollar gehalten, sondern in die Nasdaq (die Top 100 Tech-Unternehmen der USA) investiert. Die Charts belegen meine Aussage: Die Nasdaq performt deutlich besser als Bitcoin. Während die Nasdaq auf einem All-Time-High steht, liegt Bitcoin 30 Prozent unter seinem All-Time-High und zeigt keinerlei Anzeichen von Momentum.
Damit ich wieder in Bitcoin einsteige, müssen sich drei fundamentale Dinge ändern.
Bedingung 1: Ein klares, echtes Narrativ
Ich würde gerne wieder ein ganz klares Narrativ sehen.
- Das alte Narrativ vom "digitalen Gold", dem zensurresistenten Asset oder dem sicheren Hafen ist weg und niemand glaubt es mehr.
- Bitcoin hat sich zu einem zentralisierten Meme-Coin entwickelt, der keinen echten Nutzen hat.
- Der Wert wird derzeit rein durch das "Tamtam" und das Shilling von Influencern auf Social Media am Leben gehalten.
- Im Gegensatz zu echten Unternehmen (selbst mittelständischen, nicht börsennotierten Firmen), die auch ohne Hype Hunderte Millionen oder Milliarden wert sind, wäre Bitcoin tot und wertlos, wenn niemand mehr darüber reden würde.
Bedingung 2: Das Ende des Saylor-Schneeballsystems
Solange das Problem rund um Michael Saylor besteht, bleibe ich fern.
- Saylor hat aus dem Markt ein Schneeballsystem zu seinen Gunsten gemacht, das unweigerlich implodieren wird – die Frage ist nur wann.
- Er ist der einzige Käufer im Markt, während Staaten, Miner, Firmen und Wale verkaufen.
- Letzte Woche tätigte er mit 2,5 Milliarden Dollar seinen drittgrößten Bitcoin-Kauf, und dennoch hat der Preis nicht einmal die Nasdaq outperformed.
- Retail-Investoren werden durch das STRC-Thema (sein angeblicher "Stable Coin") angelogen; ein System, das ebenfalls implodieren wird.
- Smart Money versteht dieses Damoklesschwert und hält sich von den ETFs fern. Ich gehe stark davon aus, dass Saylor mangels "Proof of Reserves" selbst über die ETFs kauft, da dies der liquideste Markt ist.
Bedingung 3: Die Lösung des Satoshi-Quantencomputer-Dilemmas
Das dritte große Problem betrifft die Quantencomputer, jedoch sehr spezifisch.
- Es ist kein generelles Quantencomputer-Problem, da man seine Coins heute schon auf eine frische Adresse senden kann, an die kein Quantencomputer herankommt.
- Das Problem sind die 1,1 Millionen Satoshi-Coins (sowie weitere Millionen alte Coins), die auf angreifbaren Public Keys liegen, von denen ein Quantencomputer auf den Private Key zurückrechnen kann.
- Wenn Satoshi lebt und die Coins bewegt, entsteht Panik.
- Wenn er tot ist oder die Keys verloren hat, wird ein Quantencomputer diese 1,1 Millionen Coins hacken und den Markt damit fluten, was den Preis ins Bodenlose crashen lässt.
- Die wahrscheinlichste Lösung, die auch bereits vorgeschlagen wird, ist eine komplette Zensur durch einen Hard Fork, bei dem diese Coins herausgenommen werden.
- Dieser Fork wird zentralisiert von Playern wie Saylor, Coinbase, BlackRock und den USA entschieden, da sie den Großteil der Coins kontrollieren und die Miner ihnen folgen werden.
Mein Fazit
Solange diese drei extrem eng zusammenhängenden Themen nicht gelöst sind, investiere ich mein Kapital lieber in die größten Tech-Firmen, die Bitcoin aktuell völlig zurecht outperformen. Lasst euch nicht von ein oder zwei Tagen mit scheinbar guten Renditen bei Bitcoin täuschen; diese sind oft am nächsten Tag direkt wieder weg.
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