Ölpreis-Schock und die Lektion aus 2008
20. März 2026
Daily Snippet

Ölpreis-Schock und die Lektion aus 2008

Julian Hosp
Julian HospUnternehmer / Investor / Athlet / Familienvater

Datum: 20. März 2026

Leute, einen wunderschönen Freitag! Es ist der 20. März. Aktuell richten sich alle Augen auf den Ölpreis . Denn wenn dieser nach oben schießt, so wie es gestern und am Donnerstag teilweise extrem passiert ist, reißt er den gesamten Markt mit nach unten. Beruhigt sich der Ölpreis jedoch, beruhigt sich auch der restliche Markt.

Im heutigen Snippet schauen wir uns an, was den gestrigen Öl-Spike ausgelöst hat, warum die Ölpreise weltweit gerade so extrem divergieren und warum ich in der aktuellen Lage von Short-Wetten dringend abrate.

Eskalation im Nahen Osten und die Ölpreis-Spaltung

Gestern kam es zu massiven Bewegungen: Israel hat den Iran angegriffen, dabei einige Ölfelder stark beschädigt und laut eigenen Aussagen angereichertes Uran zerstört. Der Iran hat daraufhin zurückgeschlagen, was den Ölpreis extrem nach oben getrieben hat.

Besonders interessant ist jedoch, wie unterschiedlich die Ölpreise weltweit auf dieses Ereignis reagiert haben:

  • Naher Osten: Der Preis für regionales Öl schoss auf über 160 Dollar hinauf.
  • Europa (Brent): Der Brent-Preis stieg auf 120 Dollar.
  • USA (WTI): Das Western Texas Intermediate (WTI) blieb hingegen unter 100 Dollar.

Diese gewaltige Diskrepanz zeigt eindrucksvoll, wie machtvoll die USA durch ihre Energieunabhängigkeit derzeit dastehen.

Markterholung und Polymarket-Prognosen

Nach dem ersten Schock beruhigte sich der Preis wieder deutlich.

  • Der israelische Premier Netanjahu erklärte, man komme den eigenen Zielen näher.
  • Interessanterweise distanzierten sich die USA zum allerersten Mal klipp und klar von diesen spezifischen Angriffen.

Diese Entwicklungen zeigten den Händlern, wohin die Reise gehen soll, und sorgten nach einem tiefroten Start für einen stark bereinigten Markt.

Wie geht es nun weiter? Auf der Plattform Polymarket wetten die Händler derzeit darauf, dass der Ölpreis bis Ende des Monats um 10 bis 20 % unter dem jetzigen Niveau liegen wird. Das hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Die USA schließen hierfür sogar Bodentruppen nicht aus. Donald Trump steht unter enormem Zeitdruck und muss versuchen, ein nahes Ende für diese Situation zu finden.

Signal vs. Lärm: Warum ich Öl (und Bitcoin) jetzt nicht shorte

In solchen volatilen Phasen kommen viele auf die Idee, den Markt zu shorten (z. B. Öl oder Bitcoin zu shorten, wenn man von fallenden Kursen ausgeht).

Ich warne davor: Das Problem bei einem Short ist die limitierte Upside bei gleichzeitig extrem hoher (theoretisch unendlicher) Downside. Wer mein Buch "25 Geschichten für mein jüngeres Ich" gelesen hat, weiß, dass ich 2008 mein gesamtes damaliges Vermögen genau durch so einen Short verloren habe. Ein riskanter Short mit Hebel bringt im Maximalfall vielleicht 20 % Rendite, birgt aber ein unfassbar hohes Risiko.

Meine aktuelle Strategie: Aus Sicht des Risiko-Nutzen-Verhältnisses ist es viel attraktiver, Werte zu finden, die nach oben gehen können. Wir kommen derzeit sehr guten mittel- bis langfristigen Einstiegszeitpunkten extrem nahe. Ich fokussiere mich, wie gestern bereits besprochen, auf Themen-ETFs, die meiner Ansicht nach extrem abgestraft wurden und jetzt herausragende Chancen nach oben bieten. Die Chancen dort halte ich für deutlich attraktiver als riskante Short-Wetten.

In welche ETFs genau?

Wer versteht, dass ein solides Portfolio auf der Long-Seite besser funktioniert als riskante Short-Wetten, steht oft direkt vor der nächsten Wand: Man sieht tausende Optionen, will alles richtig machen und schiebt das Thema am Ende doch wieder vor sich her, während die Inflation auf dem Girokonto leise das Geld frisst.

Vom ewigen Vergleichen ist noch kein Depot gewachsen. Genau deshalb habe ich einen extrem kompakten Leitfaden erstellt, der dir den Start vereinfacht:

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Julian Hosp
Julian HospUnternehmer / Investor / Athlet / Familienvater