Drei Takeaways aus meinem Formel 1 Wochenende in Monaco
Datum: 08. Juni 2026
Drei Takeaways aus meinem Wochenende bei der Formel 1 in Monaco, die für dich einerseits als Investor, aber auch für dein Mindset generell relevant sein könnten.
Leute, einen wunderschönen Montagmorgen. Es ist der 8. Juni. Herzlich willkommen beim Snippet, deinem täglichen kurzen Insight in die Finanzwelt.
Heute starten wir mal wieder mit einem Mindset Thema. Ich glaube, das passt ganz gut, während wir diese Woche darauf warten, was bei SpaceX am Freitag passiert, was im Iran passiert, ob die KI Bubble weiter poppt, ob wir vom Freitag das Momentum weitersehen oder ob wir wieder einen konstruktiven Turnaround sehen. Dazu kommen Japan, die Fed und die FIFA Weltmeisterschaft.
Also ein guter Einstieg in die Woche.
Monaco ist nicht nur wegen dem Rennen spannend
Wenn du es mitbekommen hast: Ich war ein langes Wochenende in Monaco bei der Formel 1. Diese Woche haben wir Inner Circle Treffen und Business Circle Treffen, und das ließ sich für mich perfekt kombinieren.
Ich habe es auch gepostet: Dieses Wochenende ist ein sehr, sehr teures Wochenende. Ich habe fast 100.000 Euro dafür bezahlt. Privatjetflüge, First Class Flüge, Hotels, Tickets, Verpflegung, Essen und so weiter. Die Hotels sind dort einfach unglaublich teuer.
Und das ist schon der erste Punkt: Man ist nicht wegen dem Rennen per se dort.
Das Rennen selbst ist wahrscheinlich sogar eines der unspektakulärsten Rennen im ganzen Formel 1 Zirkus. Aber es ist wie bei vielen anderen Dingen: Es ist ein Zusammentreffen von Leuten, die sich das als Ziel genommen haben, dort zu sein.
Bei mir war es eine Gruppe, die ich schon öfter getroffen habe und immer wieder treffe. Ein guter Freund aus Singapur war auch mit dabei. Es ging also viel mehr um Networking, Austausch, quatschen, Business und Investments.
Das Wochenende war sehr cool. Gleichzeitig war es für mich auch fast ein kleines Trainingslager. In zwei Wochen habe ich die HYROX Weltmeisterschaft, also muss ich mich auch darauf vorbereiten. Die vier Tage waren super produktiv, mit drei Workouts pro Tag.
Aber wie gesagt: Es ging vor allem um Business, Investments und Austausch.
Punkt 1: Es geht nicht nur um das Event
Der erste Punkt ist also: Es geht nicht per se um das Rennen.
Es geht um den Kontext. Es geht um die Menschen. Es geht darum, wer dort ist, welche Gespräche entstehen und welche Perspektiven du bekommst.
Das ist bei solchen Events oft viel wichtiger als das eigentliche Event selbst.
Punkt 2: Du siehst andere Ligen von Wohlstand
Wenn man mit den Leuten dort spricht, merkt man natürlich auch die unterschiedlichen Ligen an Wohlstand.
Ich bin sicher nicht der Ärmste dort. Aber ich bin bei Abstand auch nicht der Wohlhabendste. Und genau das ist immer wieder interessant, weil es den eigenen Horizont erhöht.
Du hast es vielleicht auf Social Media gesehen: Die ganzen Yachten im Hafen, teilweise mit Anlegeplätzen, Yachtmiete und allem drumherum für eine Million Dollar pro Woche.
Dann merkst du: Es gibt wirklich andere Ebenen. Es gibt andere Ligen.
Spannend ist dann, was das mit einem selbst macht.
Vor einem Jahr bin ich selbst Formel 1 in Magny Cours gefahren und war plötzlich im brennenden Auto. Ich habe dazu auch ein YouTube Video gemacht. Für mich war das damals ein Moment, in dem ich entschieden habe, nicht noch ein neues Business aufzubauen, sondern mich auf Familie, das Family Office und das bestehende KI Business bei I Unlimited zu fokussieren.
Damals stand bei mir auch ein MedTech Unternehmen im Raum, KI Medizin und so weiter. Aber ich habe mich dagegen entschieden.
Jetzt war es interessant, wieder Freunde um mich herum zu haben, die finanziell noch einmal weiter sind. Dann reflektierst du automatisch: Ist das etwas, was ich wirklich will?
Natürlich müsste ich von meinem jetzigen Wohlstand ungefähr noch einmal 10 bis 15x mehr haben, damit ich das wirklich merke. Und ich weiß nicht einmal, ob ich es dann noch merke.
Auf der einen Seite ist das natürlich cool. Aber dann kommt die entscheidende Frage: Bin ich bereit, das zu tun, was ich tun muss, um dorthin zu kommen?
Ich wüsste genau, was ich tun müsste, um dorthin zu kommen. Aber bin ich bereit, das zu tun?
Und ich wäre es nicht.
Viele wollen das Ergebnis, aber nicht den Weg
Ich glaube, das ist bei ganz vielen Leuten der entscheidende Punkt. Sie wollen gerne die Resultate. Aber sie sind nicht bereit, das zu tun, was für diese Resultate notwendig ist.
Die Leute wollen gerne in den Himmel, aber sie wollen nicht das machen, was nötig ist, um dorthin zu kommen.
Genau das zieht sich durch fast alles.
Punkt 3: Die meisten suchen Lotterietickets statt Aufbau
Der dritte Punkt knüpft daran an.
Der Großteil der Leute will spekulieren. Sie wollen Lotterietickets. Sie wollen nichts tun. Sie wollen keine Opfer bringen.
Genau aus dem Grund spielen Leute Lotto, gehen ins Casino, kaufen irgendwelche wertlosen Krypto Token oder versuchen sich jetzt am Freitag bei der SpaceX IPO irgendwie zu bereichern.
Sie lieben die Idee, kein Opfer bringen zu müssen, wenig scheinbares Risiko zu haben und trotzdem viel zu bekommen.
Am Ende funktioniert das aber nicht.
Wenn ich mit den Leuten rede, die wirklich auf den nächsten Ebenen sind, dann sind das fast ausnahmslos Unternehmer. Leute, die eigene Businesses aufbauen. Leute, die in sich selbst investieren.
Das bedeutet heute vor allem: in KI investieren, KI Wissen aufbauen, verkaufen lernen, Marketing lernen.
Das sieht man durch die Bank.
Und das sind nicht immer krasse, innovative Businesses. Teilweise sind es extrem langweilige, traditionelle Businesses. Familienunternehmen. Aber gerade dort geht das Thema KI zurzeit sehr stark rein.
Wohin sollte man heute 10.000 Euro investieren?
Wenn die meisten Leute fragen, wohin sie heute 10.000 Euro investieren sollten, dann wäre meine Antwort ziemlich klar: in sich selbst, in das eigene Business, in Fortbildung, in den richtigen Kurs.
Das wollen die Leute aber nicht hören.
Sie wollen hören: Investiere in diesen Coin. Investiere in diese IPO. Dann machst du aus 10.000 Euro 100.000 Euro oder aus 10.000 Euro eine Million.
Aber genau das ist der Punkt. Das ist die Antwort, die viele hören wollen, aber nicht die Antwort, die sie wirklich weiterbringt.
Und genau deshalb können sich viele solche Dinge am Ende nicht leisten. Weil sie nicht bereit sind, das zu tun, was man wirklich tun muss.
Das ist natürlich nicht unbedingt der Investment Tipp, den die meisten hören wollen. Aber aus meiner Sicht wäre es genau das.
Was diese Woche wichtig wird
Nichtsdestotrotz gibt es in den nächsten Tagen genug zu berichten.
Wir müssen beim Iran ein Update reinholen. Wir haben die SpaceX IPO, die bevorsteht. Wir haben das Fed Meeting, das bevorsteht. Also es geht richtig zur Sache.
Aber das wollte ich dir heute auf dem Weg von Monaco nach Südtirol mitgeben.
Merksatz des Tages
Die meisten Menschen wollen die Resultate, aber nicht den Preis dafür zahlen. Wer wirklich auf die nächste Ebene will, investiert nicht zuerst in Lotterietickets, sondern in sich selbst, sein Wissen und sein eigenes Business.
Deshalb ist KI für mich heute eines der wichtigsten Themen überhaupt.
Wenn du wirklich auf die nächste Ebene willst, reicht es nicht, nur über Investments, Coins oder IPOs nachzudenken. Du musst auch in die Fähigkeiten investieren, die deinen Alltag, dein Business und deine Entscheidungen besser machen.
KI gehört für mich ganz klar dazu.
Die meisten Menschen warten noch ab. Sie lesen Headlines, schauen sich ein paar Videos an und denken, irgendwann werden sie sich schon damit beschäftigen. Aber genau das ist der Punkt: Die Zukunft gehört denen, die KI jetzt nutzen. Im Alltag. Im Business. Für Recherche, Texte, Präsentationen, Ideen, Prozesse und bessere Umsetzung.
Deshalb habe ich eine kostenlose Liste mit 10 KI-Tools vorbereitet, die ich selbst regelmäßig nutze.
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