Bitcoin $72.000: Warum "Buy the Dip" diesmal tödlich sein kann
Daily Snippet vom 04.02.2026
Leute, einen wunderschönen Mittwochmorgen! Das Bitcoin-Drama wird schlimmer und schlimmer. Wer mit mir vor einem Jahr (Ende 2025) verkauft hat, hat das perfekte Timing getroffen. Für alle, die gehalten haben, holt uns jetzt die Realität ein.
Gestern ist Bitcoin auf 72.000 - 73.000 Dollar abgerutscht. In Euro sind wir fast unter 60.000. Damit sind praktisch alle Gewinne seit dem Wahlsieg von Donald Trump (November 2024) komplett ausradiert. Im heutigen Snippet analysieren wir, warum Michael Burry (The Big Short) jetzt vor einer "Todesspirale" warnt und warum ein "Buy the Dip" diesmal ein finanzielles Todesurteil sein könnte.
Die Fakten: Zwei Jahre keine Rendite
Die Zahlen sind brutal: Bitcoin ist von seinem All-Time-High bei 126.000 $um 52.000$ abgestürzt. In Euro gemessen gibt es seit über zwei Jahren praktisch keine Rendite mehr . Während die einen von einer "historischen Nachkaufgelegenheit" wie bei Corona 2020 sprechen, sehen andere das Platzen einer riesigen Spekulationsblase.
Saylors Problem: Das "Schneeballsystem" stockt
Warum geht es so massiv runter? Der Hauptkäufer Michael Saylor fällt aus. Sein MNAV (Market Net Asset Value) geht gegen 1 oder sogar darunter. Seine Vorzugsaktien handeln unter Parität. Er kann sie nicht verkaufen, weil das Volumen fehlt, ergo kann er den Bitcoin-Preis nicht mehr pumpen.
Die Todesspirale: Michael Saylor gibt indirekt selbst zu, eine Art "Schneeballsystem" gebaut zu haben. Er bezeichnet Ausschüttungen als "Return of Capital" (Kapitalrückführung) statt als Dividende. Er nimmt also Geld von neuen Investoren, um alte auszuzahlen . Michael Burry warnt, dass Saylor in den nächsten 12 Monaten gezwungen sein könnte, seine Bitcoins zu verkaufen, um den Aktionären überhaupt noch einen Wert zu bieten .
Meine Strategie: Weder Long noch Short
Ich habe meine Shorts aufgelöst und sehr gute Gewinne mitgenommen. Aktuell bin ich an der Seitenlinie.
Warum?
- Der Markt ist extrem überverkauft (emotional).
- Das Risiko ist asymmetrisch schlecht: Unlimitierte Verluste möglich, bei limitierter Upside. Es gibt woanders viel bessere Chancen (mein Portfolio ist dieses Jahr stark im Plus).
Signal vs. Lärm
- Der Lärm: Die Schlagzeilen um Epstein-E-Mails und Co-Entwickler. Das ist PR-Drama, aber bewegt den Kurs nicht fundamental.
- Das Signal: Die fundamentale Schwäche von MicroStrategy. Wenn der Aktienmarkt auch nur 20-30 % korrigiert, könnte Bitcoin komplett implodieren.
Fazit
Vergiss nicht: Was sind minus 75 %? Es sind minus 50 %, wo nochmal minus 50 % dazu kommen. Ein Kurs von 1.000 $ mag unwahrscheinlich klingen, ist aber in diesem Szenario absolut realistisch.
Übrigens: Vielen Dank für die vielen Glückwünsche zu meinem 40. Geburtstag gestern! .
Ein letzter Tipp, bevor du gehst
Ich habe oben erwähnt, dass mein Portfolio trotz des Krypto-Crashs stark im Plus ist. Das ist kein Zufall, sondern liegt daran, dass ich mein Kapital jetzt in Sektoren verschiebe, die ein viel besseres Chance-Risiko-Verhältnis bieten als das aktuelle "Krypto-Casino".
Wenn du wissen willst, welche konkreten Alternativen ich aktuell nutze, um Rendite zu machen, während Bitcoin fällt: Ich habe meine persönlichen Favoriten für dich zusammengefasst.
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